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Arbeitszeiterfassungspflicht Deutschland: Pflichten für Freelancer

Jomawo Redaktion1 Min. Lesezeit
Büroarbeitsplatz mit Dokumenten und Laptop zur Zeiterfassung

Was bedeutet die Arbeitszeiterfassungspflicht in Deutschland?

Seit dem EuGH-Urteil von 2019 und der Umsetzung durch das Bundesarbeitsgericht müssen Arbeitgeber die Arbeitszeiten ihrer Beschäftigten systematisch erfassen. Freelancer und Agenturen, die mit Mitarbeitern oder Subunternehmern arbeiten, sollten die Regelungen genau kennen, um Bußgelder zu vermeiden.

Für wen gilt die Pflicht zur Zeiterfassung?

Die Pflicht betrifft vor allem Unternehmen mit Angestellten. Reine Solo-Freelancer sind davon meist ausgenommen, doch sobald ein Team oder Honorarkräfte beteiligt sind, greifen die Vorgaben. Agenturen müssen daher klare Prozesse für alle Beteiligten schaffen.

Unterschiede zwischen Freelancern und Agenturen

Freelancer erfassen ihre eigenen Stunden meist für die eigene Abrechnung. Agenturen hingegen tragen Verantwortung für Mitarbeiter und müssen Beginn, Ende und Pausen dokumentieren. Eine professionelle Lösung hilft beiden Gruppen, rechtssicher zu arbeiten.

Welche Daten müssen erfasst werden?

  • Beginn und Ende der täglichen Arbeitszeit
  • Dauer der Pausen
  • Überstunden und deren Ausgleich
  • Monatliche Gesamtsumme

Die Aufzeichnungen sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren und auf Verlangen der Behörden vorzulegen.

Praktische Umsetzung mit digitalen Tools

Excel-Tabellen reichen oft nicht mehr aus, wenn mehrere Personen beteiligt sind. Digitale Zeiterfassungssysteme bieten automatische Pausenerkennung, Exporte für die Lohnbuchhaltung und mobile Erfassung unterwegs. Kostenlose Zeiterfassung für Freelancer zeigt, wie einfach der Einstieg sein kann.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Viele Agenturen erfassen nur die Projektstunden, vergessen aber die gesetzlich vorgeschriebenen Pausen. Andere speichern die Daten nicht ausreichend lang oder machen sie nicht jederzeit abrufbar. Eine zentrale Software löst diese Probleme nachhaltig.

Vorteile einer systematischen Zeiterfassung

Neben der Rechtssicherheit profitieren Freelancer und Agenturen von besseren Auswertungen, transparenten Abrechnungen und höherer Produktivität. Die erfassten Daten dienen gleichzeitig als Grundlage für die Projektplanung und die Optimierung interner Abläufe.

Nutzen Sie eine moderne Lösung wie jomawo.com, um die gesetzlichen Anforderungen mühelos zu erfüllen und gleichzeitig Ihre Prozesse zu optimieren.

Häufige Fragen

Solo-Selbstständige ohne Beschäftigte sind von der gesetzlichen Pflicht meist ausgenommen. Sobald jedoch Mitarbeiter oder Honorarkräfte tätig sind, greifen die Vorgaben.
Die Aufzeichnungen sind mindestens zwei Jahre lang verfügbar zu halten und auf Anfrage der Aufsichtsbehörden vorzulegen.
Bußgelder können mehrere Tausend Euro betragen. Zusätzlich drohen arbeitsrechtliche Konsequenzen und Nachzahlungen bei nicht dokumentierten Überstunden.
Ja, wenn die Software Beginn, Ende, Pausen und Überstunden vollständig erfasst und Exporte ermöglicht. Wichtig ist die revisionssichere Speicherung der Daten.

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